Unter den folgenden Links können Sie sich über
die Geschichte und Sehenswürdigkeiten in und um Dresden informieren.







Vielleicht interessieren Sie sich für die Geschichte des ehemals selbständigen Dorfes Reick und für unser Grundstück Altreick 21, dann möchten wir Sie ein wenig mit der Historie  bekannt machen.

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Reick (Ryck) datiert aus dem Jahre 1288, anlässlich der Abgabe des Zehnten an das Kloster Altenzella. Die Bewohner des Dorfes waren Bauern und Häusler; ihr Haupterwerbszweig war der Ackerbau und die Viehzucht. Trotz vieler Großbrände und Dürrekatastrophen blieb der dörfliche Charakter von Reick erhalten.

Das größte historische Ereignis war die Schlacht um Dresden am 26. August  1813, Napoleonische Truppen standen den der Russen, Preußen und Österreicher am Landgraben ca. 150m vom Hof gegenüber. Der Hof wurde Hauptverbandsplatz; noch heute sind bei Grabungen menschliche Skeletteile gefunden worden. Zur Erinnerung an die Schlacht von 1813 wurden im Giebel des Wohngebäudes Kanonenkugeln eingemauert. Der Hof selbst wurde z. T. erheblich bei der Schlacht beschädigt und 1814 wieder aufgebaut.

Mit der Eingemeindung des Dorfes Reick im Jahre 1913 an die Stadt Dresden und damit verbundener Landverkäufe für Industrialisierung, begann der Niedergang der klassischen Landwirtschaft; ein Ausgleich bildete der Feldgemüseanbau. für den Hof bestand gleichfalls die Notwendigkeit der Schaffung einer neuen Erwerbsquelle. Es entstand eine Kaffeerösterei mit Ladengeschäft für Kaffee, Kakao und Tee. Nach 1945 begann wiederum der landwirtschaftliche Betrieb.

1963 wurde die Idee der Vermietung von Zimmern aufgegriffen, über den Dresdener Zimmernachweiß wurden Gäste vermittelt.

1989 wurde mit der Rekonstruktion begonnen, es war das Gründungsjahr der gewerblichen Nutzung durch die Pension.

In den ehemaligen Wirtschaftsräumen ist unter anderem auch unsere Gaststätte "Altreicker Traufe" mit Vereinszimmer untergebracht. Mit ihren Kreuzgewölben strahlen diese Räume eine besondere Atmosphäre aus und laden zum Verweilen ein.